Die Hochburg der Kunst und der Feste – Xela (Guatemala)




Das Casa Argentina, ein Gemisch zwischen Studentenheim, ultrabilligem Hostel und Volontären verbindet in Xela Leute aller Herkunft. Hier habe ich 3 Wochen voller Farben, Strassenkunst, Film und Kreativität verbracht. Dank dem Besuch eines Dokumentarfilfestivals, habe ich nun auch ein neues. besseres Verständnis über den Krieg und wie die Leute sich heute in Bezug auf diesen fühlen. Die 2 Dokumentarfilme wurden von einem Finnischen Regisseur 1982 gedreht und konnten in Guatemale, bis heute, 30 Jahre später nicht gezeigt werden. Zu gefaehrlich waere es gewesen, denn auch nach dem Krieg haben viele Militärs die Fäden der Macht in den Haenden behalten. Bis heute sitzt ein, am damaligen Genozid beteiligter General im Parlament.

Links für Interessierte:
http://www.elperiodico.com.gt/es/20110327/elacordeon/193129/
http://www.iskacine.com/downloads/folleto_festival.pdf

Eine aufmüpfige Studentenbewegung hat mir zudem eine andere, kritische Betrachtung über das heutige Guatemala und seine Politik gegeben. Mit Witz und Theater haben sie vermummt ihre Nachricht unters Volk gebracht.

Eine ganz andere Seite Xelas ist dessen unglaubliche Vielfalt an Natur! Vulkane, heisse quellen und subtropischer Wald auf über 2000 Höhenmeter. Für gerade mal 40.- Rp. besuchten wir heisse Quellen. Eine Wanderung brachte uns zum, für die Mayas heiligen, unaktive Vulkan Chicobal, dessen Kratersee fast immer vom Nebel umworben ist.

Und zu guter letzt kam auch die Bildung nicht zu kurz. Seit nun mehr als 6 Monaten spreche ich das Spanisch eines Strassenmischlings 🙂 Um dem ein bisschen engegen zu wirken wurde fleissig, Subjuntivo, Imperativo und Pasado studiert. Übrigens ist Xela eines der besten und billigsten Ziele für Spanisch Beginner: Eine Woche mit Gastfamilie inkl. Essen kostet gerade mal 150 CHF.

Orale Guatemale, hola Mexico!


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